Wie groß ist der zweite Netzebenenabstand d2 von Graphitkristallen?

Der Netzebenenabstand lässt sich berechnen mit $$\begin{equation}d_\text 2=\frac{\frac{h}{\sqrt{2\cdot m_\text e \cdot e\cdot U_\text b}}}{2\cdot \sin\left(\frac{1}{2}\cdot \tan^{-1}\left(\frac{r}{L-R+\sqrt{R^2-r^2}}\right)\right)}\end{equation}$$
$U_\text b$5 kV7 kV10 kV
Radius raußen1,80 cm1,55 cm1,25 cm
Mithilfe dieser Messwerte und den gegebenen Größen $m_\text e=9{,}1\cdot 10^{-31}\,\text{kg}$; $e=1{,}6\cdot 10^{-19}\,\text{C}$; $h=6{,}6\cdot 10^{-34}\, \text J \cdot \text s$; $d=2{,}13\cdot 10^{-10}\, \text m$; $L=12{,}7\,\text {cm}$; $R=6{,}35\,\text {cm}$ lässt sich der Netzebenenabstand d2 bei Graphit berechnen:
$U_\text b$Radius raußenrelative Abweichung
5 kV1,80 cm$1{,}20\cdot 10^{-10} \,\text m$2,44 %
7 kV1,55 cm$1{,}19\cdot 10^{-10} \,\text m$3,25 %
10 kV1,25 cm$1{,}24\cdot 10^{-10} \,\text m$0,81 %
Ergebnis: Der Mittelwert des berechneten Netzebenenabstandes an Graphit $d_\text 2 = 1{,}21\cdot 10^{-10}\,\text{m}$ liegt nahe beim Literaturwert von $d_\text 2=1{,}23\cdot 10^{-10}\,\text m$ für den zweiten Netzebenenabstand. Dies zeigt sich auch im geringen relativen Fehler. Wir können somit sicher sagen, dass der äußere Ring auf dem Schirm ein Interferenzmaximum 1. Ordnung an zwei Netzebenen im Abstand von $d_\text 2=1{,}23\cdot 10^{-10}\,\text m$ ist.
Bestätigt wird dies durch geometrische Überlegungen zum Graphitkristall.