Lehrstuhl für Didaktik der Physik
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Warum ein Lehramtsstudium für Physik an der LMU?

Fachdidaktik Physik an der LMU

Die LMU in München besitzt den einzigen Lehrstuhl für Physik-Didaktik in Südbayern. Dadurch wird eine aktive fachdidaktische Forschung möglich, von der Studierende auf vielfache Weise profitieren. Das Engagement für die Lehrerausbildung an der LMU wird aber nicht nur von der Fachdidaktik, sondern auch vom gesamten Fachbereich Physik unterstützt. Insbesondere werden z.B. speziell für Lehramtsstudierende zugeschnittene Fachvorlesungen angeboten. Die Fachdidaktik für Physik an der LMU stellt die unterrichtspraktische Komponente sowohl in der Forschung als auch in der Lehre in den Mittelpunkt. Dies wird wesentlich dadurch gewährleistet, daß die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eigene Unterrichtserfahrungen von der Grundschule bis zum Gymnasium zurückgreifen können. Neben der Unterrichtserfahrung ist jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin selbst aber auch in fachdidaktische Forschung eingebunden. Diese Verbindung zwischen Schulpraxis und Kenntnis des aktuellen Forschungsstandes ist für eine erfolgreiche Lehrerausbildung unverzichtbar.

Alle Lehrämter unter einem Dach

An der LMU werden Studierende für alle Lehrämter ausgebildet. Dies ermöglicht eine rege Diskussion über die teilweise recht unterschiedlichen Konzepte und Methoden der verschiedenen Schularten. So ist z.B. die Forderung nach Freiarbeit in vielen Grund- und Hauptschulen bereits seit Jahren realisiert, für das Gymnasium und die Realschule aber nach wie vor eine relativ neue Entwicklung. Dies ist ein Beispiel, bei dem die Studierenden voneinander lernen und sich sinnvoll austauschen können. Werden die verschiedenen Lehrämter unter einem Dach ausgebildet, hat dies außerdem den Vorteil, dass die Entscheidung für ein anderes oder ein zusätzliches Lehramtsstudium erleichtert wird.

Unterrichtspraktische Lehrerausbildung am Beispiel der Seminare zum schulbezogenen Experimentieren

Ein Schwerpunkt der Didaktikausbildung sind die Seminare zum schulbezogenen Experimentieren. Hier lernen die angehenden Physiklehrerinnen und -lehrer den Aufbau und den Einsatz von Schulexperimenten. Inhaltlich werden diese Seminare immer wieder neuen Entwicklungen in der Fachdidaktik angepasst. (So haben z.B. auch Experimente mit Alltagsgeräten und Experimentierzirkel seit einiger Zeit darin ihren Platz.) Ein wesentlicher Teil dieser Seminare besteht darin, dass die Studierenden Unterrichtssequenzen anknüpfend an die zuvor durchgeführten Experimente ausarbeiten und in einer Art Rollenspiel vorführen. Dies gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich selbst in der Rolle eines Lehrers oder einer Lehrerin zu erleben. In den Begleitseminaren zu den Seminaren zum schulbezogenen Experimentieren werden dann am konkreten Beispiel alle Facetten, die für die Unterrichtsgestaltung wichtig sind, mit den Studierenden diskutiert. Dies umfaßt neben vielen anderen Aspekten z.B. den Umgang mit Schülervorstellungen, Motivationsprobleme oder geeignete Fragetechniken. Aktuelle Ergebnisse der praxisorientierten Forschungsarbeit am Lehrstuhl fließen auf diese Weise zwanglos in die Ausbildung der Studierenden ein. Von den Studierenden werden die Seminare zum schulbezogenen Experimentieren nicht zuletzt auch deshalb geschätzt, weil sie hier "die Physik noch einmal ganz neu lernen". Eine solche Veranstaltung ist nur möglich, da die LMU über eine umfassende und laufend aktualisierte Sammlung der gängigen Schulgeräte verfügt. Eine gut ausgestattete Werkstatt ermöglicht den Studierenden darüberhinaus den Bau spezieller Unterrichtsmaterialien.

Neue Medien

Ein Schwerpunkt innovativer Ausbildung an der LMU ist der sinnvolle Umgang mit dem Computer im Physikunterricht. An modernen Computern können die Studierenden mit einer umfangreichen Sammlung multimedialer Lernsoftware und verschiedenen an Schulen benutzten Datenerfassungssystemen arbeiten. Seit vielen Jahren werden darüberhinaus Programme für den Physikunterricht am Lehrstuhl selbst erstellt. Einige Softwarepreise zeugen von der langen und erfolgreichen Tradition in diesem Bereich. Aber auch die Nutzung des Internet für das Lernen von Physik sind bereits Gegenstand fachdidaktischer Arbeiten in München. Auch in der Lehre an der Universität werden aktuelle Medienangebote eingesetzt und es werden für die speziellen Bedürfnisse der Lehramtsstudierenden multimediale Studienmaterialien entwickelt und angeboten.

Zulassungsarbeiten

Bei den am Lehrstuhl für Didaktik der Physik bearbeiteten Zulassungsarbeiten erhalten die Studierenden die Möglichkeit, unmittelbar unterrichtsrelevante Fragestellungen zu bearbeiten und sich dabei mit aktuellen Forschungsmethoden und -ergebnissen vertraut zu machen. Das Spektrum der Themen reicht von der Entwicklung und Evaluation von Unterrichtskonzepten über den Bau von Modellen zur Veranschaulichung von Unterrichtsinhalten bis hin zur Entwicklung anspruchsvoller multimedialer Lernsoftware. Besonders wertvoll ist die individuelle und kompetente Unterstützung während dieser wichtigen Ausbildungsphase durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls, in deren Forschung die Zulassungsarbeiten häufig direkt eingebunden sind.

Auslandskontakte

Durch die internationalen Kontakte zu anderen Universitäten besteht die Möglichkeit, Teile des Studiums ohne Zeitverlust im Ausland zu absolvieren.